Ev.-Luth. Kirchgemeinde Dresden-Prohlis

Veranstaltungen

Erster Kirchspielgottesdienst im Park von Schloss Nöthnitz
Am 04.07. werden wir um 10:15 den traditionsreichen Openair-Gottesdienst in Bannewitz erstmals als Kirchspiel feiern. Ein Format, welches mit viel Natur und Bläsern auch für Familien besonders geeignet ist. Planen Sie doch eine Fahrradtour, aber auch mit Auto und Bus (Haltestelle Bannewitz / Nöthnitz) ist der Gottesdienstort zu erreichen. Bitte nutzen Sie den kleinen Parkeingang an der Winckelmannstraße / Kurve Rosentitzerstraße. Wer es sich im Gras gemütlich machen möchte, bringe sich bitte eine Decke mit, ansonsten haben wir Bänke und Stühle dabei. Leider können wir immer noch kein gemeinsames Picknick veranstalten, dafür segnen wir in diesem Gottesdienst zusammen unseren Verwaltungsleiter Herrn Jens Oehme für seinen Dienst im Kirchspiel ein. Bei schlechtem Wetter treffen wir uns in der Bannewitzer Kirche.
Tobias Hanitzsch

Gottesdienste in den Sommerferien
Wir sind ein Kirchspiel und Sie haben die Wahl: In sieben Kirchen gibt es zu mindestens fünf verschiedenen Zeiten Gottesdienste. Daran sind drei hauptamtliche Kirchenmusiker:innen, Honorarkräfte und Ehrenamtliche, fünf Pfarrpersonen, Ruheständler, Prädikant:innen und viele Ehrenamtliche beteiligt.
In den Sommerferien ist es jedoch schwierig, diese Vielfalt aufrecht zu erhalten. Deswegen laden wir Sie ein, sich gegenseitig zu besuchen und geänderte Zeiten auszuprobieren. Wir als Ausführende wechseln uns reihum mit den Diensten ab und haben die Gottesdienste auf zwei Zeiten (9:30 und 11:00) gelegt. Damit wollen wir es ermöglichen, zwei Gottesdienste an einem Sonntag nacheinander zu halten und die Urlaubsvertretung zu gewähr- Erster Kirchspielgottesdienst im Park von Schloss Nöthnitz leisten. So muss kein Gottesdienst ausfallen und Sie sind gebeten, sich eine der beiden Zeiten in einer Kirche Ihrer Wahl auszusuchen. Wir alle haben dann die Möglichkeit, unsere sommerlichen Erfahrungen mit der jeweiligen Kirchengemeindevertretung zu teilen und unsere Ideen für die weitere Gottesdienstplanung einzubringen. Es ist spannend!
Im Herbst wird dann der Kirchenvorstand diesen Versuch auswerten und überlegen, wie wir die Gottesdienste im Kirchspiel in Zukunft koordinieren. - Schön wäre es, wenn Gewohntes beibehalten werden kann und trotzdem Kräfte frei werden für neue Aufgaben, eine leichtere Organisation der Gottesdienste und weiterer Dienste sowie für gegenseitige Vertretung.
Der Ausgang ist offen. Wir sind wirklich richtig gespannt.
Antje Hinze

  

 

Informationen

Verabschiedung von Kerstin Dietz und Michael Sollfrank
Unsere Seniorenmitarbeiterin Kerstin Dietz hat seit Januar 2000 die ältere Generation mit spannenden Themen und kniffligen Rätselaufgaben erfreut. Sie hat unzählige Seniorennachmittage und unvergessene Rüstzeiten nach Seifhennersdorf und vieles andere organisiert. Auch fanden bei ihr so manche ein offenes Ohr für ihre Sorgen.
Michael Sollfrank kann auf 33 Dienstjahre in unserer Gemeinde zurückblicken. Generationen von Kindern und Jugendlichen hat er kreativ und spielerisch an biblische Geschichten und Glaubensfragen herangeführt. So mancher, der bei ihm in der Christenlehre war, hat in der Prohliser Kirche in den letzten Jahren Silberne Konfirmation gefeiert. In diesen vielen Jahren hat Michael Sollfrank unsere Gemeindearbeit vielseitig mitgestaltet und geprägt.
Kerstin Dietz wurde bereits im Gottesdienst am 30.05. verabschiedet. Michael Sollfrank wird zum 01.08. in den Ruhestand gehen. Ihn verabschieden wir in zwei Familiengottesdiensten am 18.07.
Wir danken Kerstin Dietz und Michael Sollfrank für alles, was sie für unsere Gemeinde getan haben und wünschen ihnen Gottes Segen für die nun „arbeitsfreie“ Zeit. Mit beiden wird es aber auch ein Wiedersehen geben: Kerstin Dietz wird ehrenamtlich mit Unterstützung den Gesprächskreis weiterführen. Außerdem munkelt man, dass Michas Rabe GeBaSi auch noch Lust hat zu flattern.
Bettina Reinköster

Verwaltete Kirche oder kirchliche Verwaltung?
Unter Verwaltung versteht man „allgemein administrative Tätigkeiten, die mit der Besorgung eigener oder fremder Angelegenheiten zusammenhängen und meist in einem institutionellen Rahmen wie Behörden, öffentlichen Einrichtungen, Unternehmen oder sonstigen Personenvereinigungen stattfinden“ (Quelle: Wikipedia). Was für eine Definition! Und dafür gibt es im Kirchspiel seit 01.01. 2021 einen Leiter: Jens Oehme, 50 Jahre, verheiratet, evangelisch, Wohnsitz seit 2005 in Leubnitz.
Ich war in den letzten Jahren in der Verwaltung von vier katholischen Pfarreien im Dresdner Süden tätig. Sie wurden zur Pfarrei „Selige Märtyrer vom Münchner Platz“ zusammengeführt. Diese und noch mehr Erfahrungen bringe ich nun als Verwaltungsleiter in das Kirchspiel Dresden Süd ein. Aber warum braucht man eine Verwaltung in der Kirche? Was nützt sie? Ich denke, man sollte besser fragen: Wem dient die Verwaltung?
Die Verwaltungsmitarbeiterinnen sind oft die ersten Ansprechpartnerinnen für die Gemeindemitglieder mit alltäglichen genauso wie mit seelsorgerlichen Anliegen. Damit sind sie ein Bindeglied zwischen Gemeinde und den Mitarbeitenden im Verkündigungsdienst. Doch die Verwaltung kümmert sich auch um Finanzen, Gebäude und Grundstücke, das Personal, die Kindergärten und Friedhöfe, die Öffentlichkeitsarbeit, Verträge und vieles mehr. Das meiste läuft im Hintergrund, damit die gute Nachricht weitergegeben werden kann. Als Kirchspiel sind wir von der Größe her ein mittelständisches Unternehmen, wollen aber vor allem Kirche sein und bleiben. Die Verwaltung dient letztlich der Verkündung des Wortes Gottes; so profan, eintönig, anstrengend oder nervenaufreibend diese Arbeit mitunter auch erscheinen mag. „Dient einander mit den Fähigkeiten, die Gott euch geschenkt hat – jeder und jede mit der eigenen, besonderen Gabe! Dann seid ihr gute Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes.“ (1. Petrus 4,10) Zur Zeit müssen Verwaltungsaufgaben manchmal von anderen Mitarbeitenden wahrgenommen werden. Damit erledigen sie etwas (mit), was eigentlich nicht ihre Aufgabe ist oder sie nicht gelernt haben. Das ist nicht effektiv ebenso wenig, wenn die gleichen Aufgaben in fünf Pfarrämtern parallel ausgeführt werden.
Deshalb ist es das Ziel, die Aufgabenbereiche in den Büros für alle Mitarbeiterinnen in der Verwaltung des Kirchspiels so zu organisieren, dass die Mitarbeitenden im Verkündigungsdienst von administrativen Aufgaben entlastet werden. So werden Arbeitsbedingungen geschaffen, die mehr Freiraum für die Verkündigungsaufgaben schaffen. Dazu werden Verwaltungsaufgaben sinnvoll zusammengeführt, ohne den Gemeinden ihre Identität „weg-zu-strukturieren“ oder die Ansprechpartnerinnen zu entziehen.
 Und nicht zuletzt soll durch die angedachten und begonnenen Veränderungen auch uns in der Verwaltung die Arbeit Freude machen. Wir sind losgelaufen und auf einem guten Weg.
Jens Oehme

   

 

Impressionen und Berichte 

Kirchspiel zum Anfassen: Erste Ausgabe des gemeinsamen Kirchspielbriefes
Eine Frucht der langsam wachsenden Zusammenarbeit im Kirchspiel halten Sie in den Händen: den Kirchspielbrief. Eigentlich wollten wir uns damit noch Zeit lassen. Aber die Frucht ist schneller gereift, als wir geplant hatten. Aufgrund des Lockdowns ist es ein eher schmales Heftchen geworden.
Der Kirchspielbrief ist so etwas wie eine Speisekarte. Sie bekommen einen Überblick, was in den Kirchspielgemeinden alles angeboten wird. Wir hoffen, dass Sie diese Hinweise neugierig machen. Und vielleicht bekommen Sie Appetit, mal über den Gartenzaun zu schauen, ein paar Straßen weiter zu gehen und dort zu kosten. Denn die frohe Botschaft, die in den fünf Gemeinden verbreitet wird, ist überall dieselbe. Nur die Form oder Art und Weise der Verkündigung wird sich unterscheiden.
Damit hätten Sie eine weitere Frucht des Kirchspiels entdeckt: Eine größere Vielfalt. Denn jede unserer Kirchgemeinden bringt ein besonderes Profil ein, dass die anderen so nicht bieten. Und es könnte sein, Sie finden in der Nachbargemeinde etwas, was Ihnen zu Hause bisher gefehlt hat. Entscheidend ist letztlich, dass wir uns untereinander begegnen. Und insofern ist der gemeinsame Kirchspielbrief eine Aufforderung und Ermutigung, gastfreundlich aufeinander zuzugehen – auf die Leute aus den Nachbargemeinden genauso wie auf Fremde. Bitte geben Sie uns Rückmeldungen zum neuen Kirchspielbrief! Was finden Sie gelungen? Wo sehen Sie Veränderungsbedarf?
Anregungen schicken Sie bitte an: friederike.schweitzer@evlks.de.

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